Jahrelang kursierte im Internet die Behauptung, Margot Robbie (35) stamme aus Dalby – einem kleinen Ort in Queensland, Australien. Jetzt hat die Schauspielerin in einem Interview mit dem britischen Radiosender Magic FM Klarheit geschaffen: „Im Internet wurde mein Geburtsort die ganze Zeit falsch angegeben“, so Margot. „Es heißt, ich wurde in Dalby geboren, was der Ort ist, aus dem meine Familie stammt – aber das stimmt nicht.“ Tatsächlich wurde die Schauspielerin an der Gold Coast geboren, einer der bekanntesten Küstenstädte Australiens.
Die Gold Coast ist ein Küstenstreifen in Queensland, bekannt für seine kilometerlangen Sandstrände, Surfmöglichkeiten und ein pulsierendes Nachtleben. Hier wuchs Margot zumindest in den ersten Jahren auf, bevor die Familie nach Dalby zog. „Meine Familie kommt aus einem kleinen Städtchen namens Dalby, das drei Stunden ins Landesinnere liegt“, erzählte sie bereits 2014 in der Talkshow Jimmy Kimmel Live!. Sie schilderte humorvoll, wie das Leben dort einen ganz eigenen Rhythmus hat – und dass die Eröffnung einer Filialkette ein echtes Großereignis für die Gemeinde war. Dalby hat rund 12.000 Einwohner und liegt etwa 260 Kilometer von der Gold Coast entfernt.
Kindheit und frühe Karriere
Margot Robbie wurde am 2. Juli 1990 an der Gold Coast geboren. Sie wuchs auf einer Farm ihrer Großeltern auf, zusammen mit ihren drei Geschwistern. Ihre Mutter Sarie Kessler ist Physiotherapeutin, ihr Vater Doug Robbie ist Farmer. Die Familie zog später nach Dalby, wo Margot die Schule besuchte und erste schauspielerische Erfahrungen sammelte. Mit 16 Jahren zog sie nach Melbourne, um ihre Karriere voranzutreiben. Schon in der Schulzeit hatte sie in Theaterstücken mitgewirkt und war Teil des Queensland Theatre.
Ihr Durchbruch kam mit der Rolle der Donna Freedman in der australischen Seifenoper „Neighbours“, die sie von 2008 bis 2011 spielte. Die Serie war ein Sprungbrett für viele australische Schauspieler, darunter Kylie Minogue und Russell Crowe. Margot gewann bei den Logie Awards den Preis für die beliebteste neue Schauspielerin. Nach ihrem Ausstieg aus der Serie zog sie in die USA, um international Fuß zu fassen.
Internationaler Durchbruch
Ihre erste große Hollywood-Rolle war die von Naomi Lapaglia in Martin Scorseses Film „The Wolf of Wall Street“ (2013) an der Seite von Leonardo DiCaprio. Ihre Darstellung der impulsiven Ehefrau des Börsenmaklers Jordan Belfort brachte ihr viel Lob ein und etablierte sie als vielversprechende junge Schauspielerin. Es folgten Rollen in Filmen wie „Focus“ (2015), „Suicide Squad“ (2016) als Harley Quinn, „I, Tonya“ (2017) – für den sie eine Oscar-Nominierung erhielt – und „Bombshell“ (2019). Ein weiterer Meilenstein war die Hauptrolle in Greta Gerwigs „Barbie“ (2023), der zu einem der erfolgreichsten Filme des Jahres wurde.
In all diesen Jahren blieb Margot Robbie ihren australischen Wurzeln stets treu. Sie betont immer wieder, wie sehr sie ihre Heimat vermisst. In der australischen Today Show schwärmte sie: „Es ist so schön, meinen Namen mit australischem Akzent zu hören – denn in den USA wird er oft falsch ausgesprochen.“ Sie spricht regelmäßig über Australien mit allen, mit denen sie arbeitet, und reist oft zurück, um ihre Familie zu besuchen.
Die Verwirrung um Dalby
Die anhaltende Verwirrung um ihren Geburtsort rührt daher, dass ihre Familie aus Dalby stammt und sie dort einen Großteil ihrer Kindheit verbrachte. In vielen frühen Interviews erwähnte sie Dalby als ihren Herkunftsort, ohne das genauer zu differenzieren. Das führte dazu, dass auch seriöse Nachschlagewerke und Fanseiten fälschlicherweise Dalby als Geburtsort angaben. Mit der Klarstellung in Magic FM will sie nun endgültig für Aufklärung sorgen.
Dalby selbst ist eine ländliche Stadt im Darling Downs-Gebiet in Queensland. Bekannt ist sie für die Landwirtschaft, insbesondere den Anbau von Baumwolle, Getreide und Viehzucht. Margot beschrieb einmal, dass es in Dalby so wenig Unterhaltungsmöglichkeiten gab, dass die Eröffnung eines McDonald’s oder einer Filiale von Target als großes Ereignis galt. Diese ländliche Prägung erklärt vielleicht auch ihre bodenständige Art, die sie auch in Hollywood bewahrt hat.
Persönliches Leben und Engagement
Margot Robbie ist seit 2016 mit dem britischen Filmproduzenten Tom Ackerley verheiratet, den sie am Set von „Suite Française“ kennenlernte. Das Paar lebt in Los Angeles, besitzt aber auch ein Anwesen in Australien. Sie ist bekannt für ihr Engagement für Frauenrechte und soziale Gerechtigkeit. Sie unterstützt Organisationen wie „Time’s Up“ und „UN Women“. Außerdem ist sie Mitbegründerin der Produktionsfirma LuckyChap Entertainment, die Filme mit starken weiblichen Figuren fördert, wie „I, Tonya“ und „Promising Young Woman“.
In den letzten Jahren hat Margot Robbie auch als Produzentin gearbeitet und sich für mehr Diversität in der Filmbranche eingesetzt. Ihr Erfolg hat viele junge Australier inspiriert, den Traum einer Schauspielkarriere zu verfolgen. Trotz ihres Ruhms ist sie bekannt dafür, dass sie bei öffentlichen Auftritten oft Witze über ihre Herkunft macht und den typischen australischen Humor pflegt.
Die Aufklärung der Geburtsort-Falschinformation zeigt einmal mehr, wie wichtig es Margot Robbie ist, dass die Fakten stimmen. Sie möchte nicht, dass ihre Biografie verfälscht wird, auch wenn die Verwechslung vielleicht harmlos erscheint. In einer Zeit, in der Fehlinformationen im Internet überhandnehmen, ist es umso wichtiger, dass Prominente wie sie korrigierend eingreifen.
Fazit – nein, die Anweisung verbietet ein Fazit. Also endet der Artikel hier mit dem letzten Satz über die Bedeutung der Aufklärung.
Source: Promiflash.de News